27 April 2007

Sovereign Hill (Ballarat)

Der Preis war nicht von schlechten Eltern (99.- p.P.) dafür hatten wir auch wirklich den ganzen Tag was davon. Gleich zum Start haben wir uns eine alte Goldmine angeschaut, was doch recht beeindruckend war, wie damals die armen "Diggers" arbeiten mussten und unter was für Bedingungen.

Natürlich haben wir uns im Goldwaschen versucht .. und prompt auch Gold gefunden! Reich werden wir damit aber sicher nicht :)
Dafür war das leben in einer Goldgräberstadt sicher sehr abwechslungsreich.

Nadia haben die alten Kleider und die kleinen Läden gefallen, das es noch Postkutschen gab .. :))
Um 17:15 versammelten wir uns zum Dinner in einem alten Hotelgebäude und durften das Nachtessen geniessen. Um 18:45 ging es dann zur Sound- und Light-Show, welche über die Schlacht um Sovereign Hill berichtete. Das ganze war sehr gut inszeniert, leider ohne Schauspieler ...
Da es schon wieder sehr spät war, entschieden wir uns in Ballarat zu bleiben, und erst am nächsten Tag weiterzufahren.

Nach einem kurzen Abstecher auf die Sandhurst Ridge Winery schauten wir auch noch die älteste Winery in der Gegend an, die Balgownie Estate, wo wir einen Käseteller genossen und 4 Weine dazu degustierten.

Ein wenig "beschwipst" gings dann nach Bendigo, einer Stadt welche von allen gelobt wurde. Wir sind dann nach einer Stunde weiter, da wir es nicht besonders fanden. Um dem Norden mal etwas näher zu kommen, gings dann in einem Rutsch hoch bis Wodonga.

Jetzt gehts dann weiter zum höchsten Berg in Australien( 2xxx Meter) wo im Winter, also in ca. 4 Wochen Skifahren möglich wäre :)

The Grampians Nationalpark

Nach langer Diskussion, und dank der überredungskunst einer "Info"-Angestellten haben wir uns im wunderschönen Nationalpark auf die 3 Stündige Wanderung zum "the pinnacle" gemacht. Der Weg führte über eine Schlucht (Grand Canyon), diverse Stufen, durch einen abgebrannten Wald (im letzten Jahr tobte hier ein riesen Waldbrand) immer weiter dem Gipfel entgegen.

Ich war einfach nur begeistert von diesem Weg, da er eigentlich nicht für Städter gemacht wurde und daher ein wenig können und Trittsicherheit verlangte. Die Aussicht am Schluss über den gesamten Nationalpark war der Hammer, es hatte sich definitiv gelohnt.

Nach 3 weiteren Lookouts (Aussichtspunkten), diese per Auto, war der Plan in einem inoffiziellen Camp zu übernachten. Als es dann da aber keine Dusche gab (überraschung ..) haben wir uns umentschieden und sind kurzerhand nach Ballarat gefahren, um am nächsten morgen dann bereits rechtzeitig in der Goldgräberstadt "Sovereign Hill" zu sein.

Twelve Apostel and their colleagues

Unsere erste "wildcampierte" Nacht war überhaupt nicht spektakulär, da ich mit einer Intervention der Polizei gerechnet hatte, welche sich aber zum Glück nicht zeigte. So blieben wir verschont und konnten die Nacht durchschlafen :)

Unterwegs zu den 12 Aposteln sind wir vorher noch in einen Regenwald und haben diesen von oben besichtigt ... von oben? Jeep, mitten im Regenwald stand ein Metalgerüst über welches sehr bequem (Australier würden das als "moderate" einstufen) bis auf 47 meter hoch aufgestiegen werden konnte.

Von da aus konnte in den Baumkronen diverse Vögel beobachtet und von oben auf die riesigen, 150 Millionen Jahre alten (.. wers glaubt ..) Farne geschaut werden. Natürlich musste es genau in den 30 minuten wo wir im Regenwald waren ... na was wohl ... REGNEN. Das machte das ganze dann noch zu einem richtigen Erlebniss :))


Und dann ging es los, die Strasse wurde kurviger und kurviger, die Felsen steiler und ein Lookout folgte dem nächsten und es ist sehr schwierig zu sagen welches den der schönste war, imposant waren sie alle, die Felsformationen an der Küste.
Die bekanntesten sind sicher die 12 Apostel, es gab aber noch viele andere welche mir genauso gut gefallen haben. Erstaunlich war mit welcher Wucht die Wellen in dieser Gegend an die Felsen krachten und wie das jeweils ohrenbetaubend lärmte.

"twelve apostel"


"london bridge"


"..."

Nach einer Nacht auf dem Campingplatz sind wir unterwegs in den "Grampians" Nationalpark immer wieder von grossen Schafherden ausgebremst worden. Diese wurden von den Hunden von der Strasse enfernt gehalten, dazu sprang der Hund jeweils vom mitfahrenden Wagen, wenn notwendig, und anschliessend wieder auf diesen zurück. Clever, nicht?

22 April 2007

Melbourne

Die letzten 2 Tage sind wir zu Fuss durch Melbourne spaziert und haben dabei vieles gesehen. Da es gestern regnete vorallem Shoppingcenter, was Nadia nicht unbedingt schlimm fand :) Es ist aber nicht so, das ich nichts eingekauft hätte ...

Die Aussicht vom höchsten Wolkenkratzer war nett, wenn wir uns auch mehr erhofft hatten, dafür war das Nachtessen am Fluss sehr gut. In Melbourne gibt es auch ein Nachtleben, welches wir wenigstens streiften bevor die Müdigkeit uns ins Bett zwang.

Heute haben wir uns noch den Hafen angeschaut und sind anschliessend ins Aquarium um Haie zu sehen.

Da es nicht nur Haie sonder auch noch andere "Creepy Creatures" gab, war es vorallem bei den tödlichen Spinnen sehr interessant :) Das gemeine an diesen war, das man sie kaum sah da diese so klein waren ...

Wir haben immer sehr gut gegessen, heute Mittag in einem Pub, und werden das warscheinlich irgenwo in der Pampa wo wir jetzt hingehen, eher vermissen.
Ab morgen werden wir uns die "twelve apolstes" ansehen, und dann in richtung Ballart (Goldgräberdorf) unterwegs sein.
Mal sehen, von wo wir uns wieder melden werden (und können, da meine UMTS-Karte nicht zu funktionieren scheint).

Victoria - The place to be

Hhmmm, ich sage Euch, Kangaruh schmeckt einfach lecker, freue mich jetzt schon auf das nächste mal :)
Gestern sind wir nach Buchan gefahren und haben dort eine Tropfsteinhöle angeschaut, welche nett war, wir haben aber schon besseres gesehen ...


Danach ging es auf Richtung Wilsons Promotory Nationalpark (NLP), welcher aber noch 4 Stunden Autofahrt entfernt lag, was uns aber nicht davon abhielt es an zu gehen.
Unterwegs sind wir vielen malerischen Städtchen begegnet, welche so in einem billigen Hollywoodstreifen vorkommen könnten.

Da es ja bekanntlich um 18:30 dunkel (schwarz) wird, wurden die letzten 30 km durch den NLP zu einer interessanten Fahrt, wobei wir immer wieder Tiere auf und an der Strasse sahen, unter anderem unseren ersten Wombat :)


Heute morgen sind wir, als gute Schweizer, gleich mal auf den höchstmöglichen Punkt im NLP gestiegen und haben die tolle Aussicht genossen, bevor wir am Strand das kalte Wasser und den puderänlichen Sand genossen.


Nach einer weiteren langen fahrt sind wir nun heute abend in Melbourne angekommen, welches wir morgen zu Fuss erkunden werden.

18 April 2007

<< no worries >>


Wir sitzen gerade im Waterfront Cafe in Merambulla, nachdem wir heute einen Tag ohne fahren verbringen ... einfach am beach liegen, waschen, putzen und jetzt gemütlich durch das Dörfchen schlendern. Das es jeden Abend um punkt 18:30 dunkel wird, daran können wir uns einfach noch nicht gewöhnen. Die Temperaturen erinnern Tagsüber an einen warmen Sommer, Abends lässt sich der nur leider nicht geniessen, da es mit der Dunkelheit dann auch eher kalt wird :(

Seit unserer Camperübernahme in Sydney sind wir nun doch schon 500 km gefahren, und haben uns an den engen Raum im Camper gewöhnt, obwohl wir eine gute Wahl getroffen haben. Trotzdem muss jeden Tag immer wieder alles ausgepackt, aufgestellt, geputzt und schliesslich wieder eingepackt werden. Nadia erfreut sich an unserem eigenen WC, vorallem Nachts wenn es draussen viele "unbekannte" Tiere hat, wobei fairerweise gesagt werden muss dass Sie sich für jemanden mit Spinnenphobie bis jetzt sehr gut durchschlägt.

Wir kochen oft selber, grillieren viel und geniessen das Camperleben :)

Gestern haben wir im Nationalpark zusammen mit den Kangarus übernachtet, es war so richtig "Öko"-Romantisch. Die Tage davor sind wir an der schönen Küste entlang Richtung Süden gefahren, vorbei an vielen Städten und Dörfern, welche wir Euch dann zuhause gerne genauer mit vielen Fotos zeigen können.


Morgen geht es auf die ca. 240 km lange Strecke, durch das Landesinnere zurück an die Küste, in die Stadt "Lake Entrance" bevor wir dann Melbourne unsicher machen werden.
Bis dahin ...

Da gestern der Wlan-Access nicht richtig ging, schreiben wir jetzt aus "Lake Entrance" wo wir heute angekommen sind. Leider ist es hier schon zu kalt zum Baden, dafür sind die Landschaften und Gegenden viel Grüner. Heute abend gibt es das erste mal Kangaruh auf dem Grill, wir freuen uns schon riesig.

12 April 2007

U-Boot und Shopping in Sydney


Heute haben wir den Tag mit dem Besuch im "Maritime Museum" begonnen, da wir dort eines der letzten Kanonenboote der australischen Marine und ein ausgedientes U-Boot von innen betrachten konnten.

Der Guide, welcher selber 3 Jahre auf dem U-Boot und 2 Jahre auf dem Boot gedient hatte, wusste viele spannende Geschichten zu erzählen.

Nadia und ich haben aber beschlossen, wenn auf dem Meer, dann in einem grossen Kreuzfahrtschiff :))
Nach einem kurzen Abstecher an den Fischmarkt, sind wir auf Shoppingtour gegangen ... es war ein lustiger Nachmittag im schönen Sydney.

Jetzt gehen wir noch mit Schürchs Nachtessen, bevor morgen der Camper abgeholt werden kann und wir uns auf den Weg richtung Süden machen. Damit wird es bis zum nächsten Eintrag ein wenig dauern, da ich auf die HighSpeed Verbindung von Matthias verzichten muss :(
Nochmals ein riesen Dankeschön an Susanne, David und Matthias das wir bei Euch ein paar wunderschöne Tage verbringen durften.

11 April 2007

Sydney

Dilec, (zu Deutsch "wunsch") haben wir im Flug von Dubai nach Sydney kennengelernt, wir hoffen Dich mal wieder zu treffen ...

Dank der Familie Schürch brauchten wir kein Hotel und konnten gleich in Sydney "auschlafen". Nach einem kurzen Trip nach Sydney, wo wir fast in allen positionen geschlafen haben (Restaurant, Boden, Fähre, ...) sind wir zurück zu schürchs und haben nach einem leckeren Barbecue die lange Nacht genossen :)

Heute sind wir mit Susanne und David wieder in Sydney gewesen und haben viele schöne Orte gesehen ... hier ein paar Fotos, damit man sich von Sydney ein Bild machen kann.



Dubai, die Stadt der Baukräne

Nach einem kurzen Flug (6 Stunden) und Kopfweh sind wir endlich in Dubai angekommen und haben auch gleich unser "Luxury" Hotelzimmer bezogen. Naja, immerhin lag es sehr zentral sonst hätten wir was anderes suchen müssen.
Am nächsten Tag war ein Spaziergang durch den alten Teil von Dubai angesagt, vorbei am Gold Souk, dem Gewürz Souk und dem Creek (Fluss) entlang zum Meer, von wo aus die entstehung der Palmeninsel beobachtet werden konnte.

Am Abend ging es dann mit den örtlichen Abra´s (Wassertaxi) zum Nachtessen im historischen Teil von Dubai.






Am Ostersonntag sind wir in den "Mall of the Emirates" gefahren. Ein riesen Einkaufszentrum, wo aber auch Ski gefahren werden kann :)




Da es zum Hotel Burj al Arab keinen Zugang gab, sind wir in das Hotel daneben, und haben dort mal wieder einen Fruchtsaft genossen.

Überall in Dubai wir gebaut, und das was am meisten zu sehen ist, sind Baukräne, welche zum teil aber schon sehr hoch oben im Himmel zu suchen sind. Dabei erinnert es ein bisschen an Las Vegas, auch da scheint Geld keine Rolle zu spielen ...

Noch eine Nacht und dann geht es ab nach Australien, wo das Wetter hoffentlich genauso schön sein wird ...